Die Stadtteile Bogotas

Über die Stadtteile von Bogotá

Bogotá ist mit Sicherheit eine der interessantesten Städte in Südamerika. Als politisches und wirtschaftliches Zentrum Kolumbiens blickt die Stadt auf eine 500-jährige Geschichte zurück. In ihr verschmelzen die kulturellen Traditionen aller Regionen des Landes.

Mit fast sieben Millionen Einwohnern ist Bogotá die Hauptstadt Kolumbiens. Die Stadt ist in zentraler Lage auf der Hochebene des Atiplano Cundiboyacense in 2.640 Meter Höhe gelegen. Bogotá besteht aus 20 Distrikten. Die wichtigsten sind hier aufgeführt:

SANTA FE

Eine der traditionellsten Zonen der Stadt. In Santa Fe und den umliegenden Bereichen liegt die Altstadt Bogotás, vor allem im Stadtteil La Candelaria.

Santa Fe ist ein Distrikt voller Kontraste. In ihm befinden sich traditionelle kleinbürgerlich geprägte Stadtteile wie La Perseverancia, Belén und Lajas. Doch auch exklusivere Stadtteile und Wohngegenden befinden sich in Santa Fe, so etwa Parque Central Babaria, Torres del Parque, La Macarena und Bosque Izquierdo. Große Straßen trennen diese Stadtteile von dem lebhaften Treiben der Plätze und Märkte und hier befinden sich Cafés, exklusive Restaurants und Feinkostgeschäfte. Santa Fe verfügt über ein vielseitiges Kultur- und Wirtschaftsleben. Wer im Zentrum der Stadt leben möchte, für den ist dieser Distrikt ideal.

La Candelaria

La Candelaria ist das historische und kulturelle Zentrum der Stadt. Straßen mit Kopfsteinpflaster, beschauliche Plätze und bunt bemalte Häuser zeugen hier von dem kolonialen Erbe. La Candelaria zählt zu den am besten erhaltenen historischen Altstädten in Lateinamerika. Der Stadtteil gehört zu dem Distrikt Santa Fe.

Der Stadtteil verfügt über ein reichhaltiges Kulturleben. Zahlreiche Bibliotheken, Theater und Museen befinden sich hier. Außerdem haben viele Universitäten und Regierungsbehörden hier ihren Sitz. Aufgrund seiner Attraktivität ist dieser Stadtteil ein beliebter Treffpunkt und zählt das ganze Jahr über viele Besucher. Hier lebt man mitten im Herzen Bogotás.

TEUSAQUILLO  

Auch der weiträumige Distrikt Teusaquillo befindet sich im Zentrum Bogotás. Zu ihm gehören die Stadtteile Galerias, Teusaquillo, La Esmeralda, Ciudad Salitre und Quinta Paredes. Diese Stadtteile repräsentieren verschiedene Epochen der Stadt. Dieser Distrikt verfügt über ein reichhaltiges und vielseitiges Wohnungangebot und hat auch kulturell einiges zu bieten. Außerdem befinden sich hier die wichtigesten Sportarenen der Stadt, wie etwa der Parque Simón Bolivar und das Estadio el Campín.

Unter den vielen Grünflächen und Parks sticht der Campus der Universidad Nacional de Colombia hervor.

CHAPINERO  – das erweiterte Stadtzentrum

Der Distrikt Chapinero befindet sich im Nordosten der Stadt. Im Norden grenzt der an den Distrikt Usaquén und im Süden an Santa Fe. Er besteht aus drei großen Stadtteilen: Chapinero, El Lago und Chicó. Chapinero gilt heute als Zentrum des modernen Bogotá. In diesem kontrastreichen Gebiet befindet sich eine Reihe der exklusivsten Stadtteile von Bogotá, so etwa Rosales, El Retiro, El Nogal und Chico.

Die Straßen Carrera Trece, Once, Septima und Avenida Caracas gehören zu den beliebtesten Einkaufsstraßen der Stadt. Hier befinden sich viele Bars, Restaurants, Cafés und Einkaufszentren. Im Norden des Distrikts, in Zona Rosa und Parque de la 93, befindet sich das elegante Nachtleben der Stadt. Das Museo del Chicó schließlich ist eines der wichtigsten kulturellen Zentren Bogotás.

Darüber hinaus ist dieser Distrikt von studentischem Leben geprägt. Neben der Altstadt befinden sich hier die meisten universitären Einrichtungen. Nicht zuletzt gibt es hier eine sichtbare Gay-Szene, womit der Distrikt im lateinamerikanischen Kontext Vorreiter ist.

USAQUEN

Dieser Distrikt befindet sich im äußersten Norden der Hauptstadt. In diesem ehemals ländlichen Gebiet befanden sich früher große Haciendas, heute ist der Raum städtisch und wirtschaftlich erschlossen. Sonntags wird hier ein beliebter Flohmarkt abgehalten.

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